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	<title>Wolfgang Ruge &#187; Film</title>
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	<description>kleiner Denker mit großer Stirn</description>
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		<title>Präsentationen online</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 22:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wruge</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arnheim]]></category>
		<category><![CDATA[augmented Reality]]></category>
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		<category><![CDATA[seelische Prozesse]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe heute zwei Präsentationen hochgeladen, die ich in diesem Semester zusammen mit Kommilitonen gehalten habe. Die Themen der Präsentation sind (1) „Die Darstellung seelischer Prozesse im Film“ und (2) informelles Lernen. Die Darstellung seelischer Prozesse im Film gehalten im Seminar „Filmtheorien“ am 18.12 zusammen mit Juliana Thiemer und Franziska Wyrwich Slideshare &#124; Scribd Informelles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute zwei Präsentationen hochgeladen, die ich in diesem Semester zusammen mit Kommilitonen gehalten habe.  Die Themen der Präsentation sind (1) „Die Darstellung seelischer Prozesse im Film“ und (2) informelles Lernen.</p>
<ul>
<li><strong>Die Darstellung seelischer Prozesse im Film </strong><br />
gehalten im Seminar „Filmtheorien“ am 18.12<br />
zusammen mit Juliana Thiemer und Franziska Wyrwich<br />
<a title="Seelische Prozesse im Film - Folien auf Slideshare" href="http://www.slideshare.net/wruge/seelische-prozesse-im-film">Slideshare</a> | <a title="Seelische Prozesse im Film" href="http://www.scribd.com/doc/12214172/Seelische-Prozesse-Im-Film">Scribd</a></li>
<li><strong>Informelles Lernen </strong><br />
gehalten im Seminar  „Didaktik der neuen Medien“<br />
zusammen mit Antje Goldmann und Jens Holze<br />
<a title="Informelles Lernen - Folien auf Slideshare" href="http://www.slideshare.net/wruge/informelles-lernen">Slideshare</a> | <a title="Informelles Lernen - Folien auf Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/12218759/Informelles-Lernen">Scribd</a></li>
</ul>
<p>Ein PDF werde ich in den nächsten Tagen hochladen.</p>
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		<title>Eine Welt ohne Bücher II</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 07:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wruge</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherverbrennung]]></category>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vortrag in Genthin (Stadt- und Kreisbibliothek „Edlef Köppen“) ist auch erfolgreich absolviert. Ich muss sagen, dass Interesse der Schüler an dem &#8220;alten Schinken&#8221; Fahrenheit 451 hat mich positiv überrascht. Da saßen durchaus ein paar potentielle Medienbildner im Publikum. Die Presse war auch wieder vor Ort: Volksstimme Genthin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vortrag in Genthin (<a title="Bibliothek Genthin" href="Stadt- und Kreisbibliothek „Edlef Köppen“" target="_blank">Stadt- und Kreisbibliothek „Edlef Köppen“</a>) ist auch erfolgreich absolviert. Ich muss sagen, dass Interesse der Schüler an dem &#8220;alten Schinken&#8221; Fahrenheit 451 hat mich positiv überrascht. Da saßen durchaus ein paar potentielle Medienbildner im Publikum.</p>
<p>Die Presse war auch wieder vor Ort: <a title="Volksstimme Genthin" href="http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/lokalausgaben/genthin/?em_cnt=1008294&amp;" target="_blank">Volksstimme Genthin</a>.</p>
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		<title>Eine Welt ohne Bücher</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 19:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wruge</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sinn von Internetprojekten ist, dass die Öffentlichkeit mittbekommt, was man als Student der Medienbildung (und anderer Studiengänge) so tut. So geschehen im Fall eines Projektes zu dem Film Fahrenheit 451, dass ich zusammen mit meiner Kommilitonin Britta Schneider im Wintersemester 2005/2006 in einem Seminar bei Dr. Jörissen erarbeitete. Da das Projekt im Internet für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sinn von Internetprojekten ist, dass die Öffentlichkeit mittbekommt, was man als Student der Medienbildung (und anderer Studiengänge) so tut. So geschehen im Fall eines Projektes zu dem Film <a title="Fahrenheit 451 (Internetprojekt)" href="http://www-e.uni-magdeburg.de/ruge/filmanalyse/fahrenheit/index.htm" target="_blank">Fahrenheit 451</a>, dass ich zusammen mit meiner Kommilitonin Britta Schneider im Wintersemester 2005/2006 in einem Seminar bei <a title="Dr. Benjamin Jörissen" href="http://www.joerissen.name" target="_blank">Dr. Jörissen</a> erarbeitete.</p>
<p>Da das Projekt im Internet für jeden zugänglich ist, wurde auch die <a title="LKJ" href="http://www.jugend-lsa.de/lkj/" target="_blank">LKJ (Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.)</a> auf dieses Aufmerksam, und es ergab sich eine Zusammenarbeit. In Kontext der Reihe <a title="Nachdenken - Gemeinsam Zweifeln - Vorausschauen" href="http://www.nachdenken-zweifeln.de/" target="_blank">„Nachdenken – Gemeinsam Zweifeln – Vorausschauen&#8221;</a> gab es einen Vortrag von Britta und mir in der <a title="Stadtbibliothek Burg" href="http://www.stadt-burg.de/index.html?freizeit/bibliothek.html" target="_blank">Stadtbibliothek Brigitte Reiman</a> in Burg.  In diesem sind wir anlässlich des 75 Jahrestages der Bücherverbrennung der Frage nachgegangen wie eine Welt ohne Bücher aussehen würde.<br />
Nachzulesen in der der <a title="Artikel der Volksstimme" href="http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/lokalausgaben/burg/?em_cnt=987112&amp;." target="_blank">Volkstimme (Burg).</a></p>
<p>Am Donnerstag geht’s dann im gleichen Rahmen nach Genthin.</p>
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		<title>Film oder nicht Film&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 14:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wruge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelt und Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gericht in Schweden hat entschieden, dass Werbeunterbrechungen von Spielfilmen im TV das Urheberrecht des Künstlers verletzen. Nun muss der Regisseur die Unterbrechung explizit genehmigen (u.a. nachzulesen bei ver.di). Auf den ersten Blick ein schönes und für Deutschland zu wünschendes Urteil. Jedoch wirft es weitere Fragen auf. Die nach der Finanzierung von guten Filmen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gericht in Schweden hat entschieden, dass Werbeunterbrechungen von Spielfilmen im TV das Urheberrecht des Künstlers verletzen. Nun muss der Regisseur die Unterbrechung explizit genehmigen (u.a. nachzulesen bei <a title="verdi - werbung in swe." href="http://mmm.verdi.de/archiv/2008/04/internationales/werbeunterbrechungen_verletzen_urheberrecht" target="_blank">ver.di</a>).</p>
<p>Auf den ersten Blick ein schönes und für Deutschland zu wünschendes Urteil. Jedoch wirft es weitere Fragen auf. Die nach der Finanzierung von guten Filmen im TV unter anderem. Oder die Frage, wie es um den Jugendschutz steht. Wenn schon die Unterbrechung eines Films das Urheberrecht verletzt, wie ist es erst, wenn Szenen rausgeschnitten werden. Und was passiert, wenn ein Regisseur mit der Synchronisation seiner Schauspieler nicht einverstanden ist. Fragen über Fragen. Hinter all ihnen steht eine zentrale Frage: Was ist das urheberechtlich schützbare eines Films? Und wem stehen diese Rechte zu?</p>
<p><span id="more-25"></span></p>
<p>Nun kann man ganz platt argumentieren: Der Film wird auf einer Filmrolle oder digital gespeichert ausgeliefert. Dieses Gesamtkunstwerk ist der Film und der Regisseur als Urheber hat die Rechte für den Film.</p>
<p>Leider denke ich, ist es in der Praxis nicht so einfach. So werden insbesondere in Hollywoodproduktion Filme über Schauspieler vermarktet. Daher ist davon auszugehen, dass man einen Schauspieler aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten für eine Rolle ausgewählt hat. Wenn also seine Darstellung der Hauptperson ein wichtiger Bestandteil des Films ist, besitzt er nicht das Recht an dieser Darstellung. Anders gefragt: Wenn ein Schauspieler eine Rolle mit einer bestimmen Stimmlage spricht, kann er entscheiden in welcher Stimmlage die Synchronisation sprechen muss?</p>
<p>Ich könnte unzählige weitere Beispiele bringen. Fakt ist jedoch: Ein Film ist ein höchst komplexes Kunstwerk an dessen Wirkung viele Personen beteiligt sind. Auch wenn der Regisseur sicherlich die Richtung vorgeben mag, bleibt ein Film kooperative Kunst.</p>
<p>Daher bleibt die offene Frage: Wie weit darf man dieses Werk verletzten. Und wem gegenüber muss man sich hierfür verantworten.</p>
<p>Ich habe keine eindeutige Antwort. Um Kommentare wird gebeten.</p>
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		<title>Die toten Dichter leben – oder: Der Pädagogen-Film</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 16:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wruge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwelt und Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogen]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Glaubt man einer Folge der Simpsons hat „Der Club der toten Dichter“ eine ganze Lehrer Generation unbrauchbar gemacht. In wieweit dies zutrifft kann und will ich an dieser Stelle nicht erörtern, sicher erscheint mir jedoch, dass der Film zumindest das Bild vom Pädagogen im Kino nachhaltig geprägt hat. Es ist ein Erzählmuster entstanden, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glaubt man einer Folge der Simpsons hat „Der Club der toten Dichter“ eine ganze Lehrer Generation unbrauchbar gemacht. In wieweit dies zutrifft kann und will ich an dieser Stelle nicht erörtern, sicher erscheint mir jedoch, dass der Film zumindest das Bild vom Pädagogen im Kino nachhaltig geprägt hat. Es ist ein Erzählmuster entstanden, dass ich mangels besserer Ideen für die Bezeichnung als „Pädagogenfilm“ benenne. Die Filme die ich diesem Muster zuordne sind unterschiedlichen Genres zuzuordnen, wobei man im groben eine ernste (Drama) und eine komische Variante (Komödie) unterscheiden kann, wie die folgende kurze Aufzählung zeigt:</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Club_der_toten_Dichter" title="Der Club der toten Dichter" target="_blank">Der Club der toten Dichter</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Club_der_toten_Dichter" title="Der Club der toten Dichtre" target="_blank"> (Drama, 1989)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sister_Act" title="Sister Act" target="_blank">Sister Act (Komödie, 1992)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/High_School_High" title="High School High" target="_blank">High School High (Komödie, 1996)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/School_of_rock" title="School of Rock" target="_blank">School of Rock (Komödie, 2003)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mona_Lisas_Lächeln" title="Mona Lisas Lächeln" target="_blank">Mona Lisas Lächeln (Drama, 2003)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kinder_des_Monsieur_Mathieu" title="Die Kinder des Monsieur Mathieu" target="_blank">Die Kinder des Monsieur Mathieu (Drama, 2004)</a></li>
</ul>
<p><span id="more-20"></span><br />
Wer die Filme kennt, weiß, dass diese sich auf dem ersten Blick sehr stark unterscheiden. Und Deloris alias Schwester Mary Clarence als Pädagogen zu bezeichnen, mag ebenso seltsam erscheinen. Doch sowohl im ersten als auch im zweiten Teil, wird die Geschichte einer Frau erzählt, die ihren Schützlingen nicht nur Dinge lehrt (singen) sondern auch die Sichtweise ihrer SchülerInnen auf sich selbst und die Welt verändert. Die Narration folgt auch in Sister Act einem bestimmten Schema, das sich für alle Pädagogenfilme konstatieren lässt.</p>
<h3>Die Narration</h3>
<p>Die Narration des Pädagogenfilms verläuft chronologisch. Man kann sie auch als Hollywoodmuster deuten, weil die Hauptfigur/der Pädagoge immer Schwierigkeiten zu überwinden hat. Die Geschichte folgt dabei folgendem Ablauf:</p>
<ol>
<li>Ein unerfahrener Pädagoge kommt in eine Lehrumgebung, die sich durch festgefahrene (meist behavioristisch geprägte) Strukturen auszeichnet.</li>
<li>Mit Begeisterung für sein Fach schafft er seine SchülerInnen ebenfalls zu begeistern.</li>
<li>Ein Schüler (Der Schützling, mehr dazu in Personen) findet trotz großen Talents keinen Zugang zum Thema.</li>
<li>Der Schützling wird trotz (zumeist familiärer) Probleme zum Mitmachen animiert.</li>
<li>Die Unterrichtsmethoden des Pädagogen stoßen auf Widerspruch beim Vorgesetzen.</li>
<li>Trotz Auseinandersetzungen mit dem Vorgesetzen, verbucht der Pädagoge einen Erfolg und hat seine Schüler gelehrt und gebildet.</li>
<li>(Nicht immer, aber fast immer): Der Pädagoge muss seine Wirkungsstätte verlassen. Oftmals unfreiwillig. Dennoch bleibt er „Sieger“.</li>
</ol>
<h3>Die Personen</h3>
<p>Auch in der Personenkonstellation finden sich im Pädagogenfilm konstanten. Folgende Charakterbeschreibung  treffen auf fast jeden Pädagogenfilm zu:</p>
<p><strong>Der Pädagoge<br />
</strong>Die Hauptperson ist pädagogischer Laie. Seine Lehrtätig ist oftmals seine erste und im Kollegium ist er eine der Jüngsten. Dementsprechend besitzt er eine andere Auffassung vom Lehren als seine älteren Kollegen. Während diese die Schüler oftmals als junge Menschen sehen, die es behavioristisch zu formen gilt, sieht die Hauptperson seine Aufgabe darin, seine Schüler für das Thema zu begeistern.</p>
<p>In „Der Club der toten Dichter“ ist es John Keating, der als junger Lehrer an der erzkonservativen Welton Akademie lehrt. Seine Aufgabe besteht eigentlich darin, den Schülern ein Analysemodell beizubringen, dass Gedichte auf einer Punkteskala bewertet. An der Schule scheint das Modell unangefochten zu gelten. Keating ist der einzige Lehrer, der seine Schüler zum eigenen Denken auffordert, erleben statt verstehen scheint sein Motto zu sein.</p>
<p>Mary Clarence zieht sich in „Sister Act“ den Zorn ihrer Vorgesetzten zu, indem sie dem Chor seine klassischen Lieder etwas moderner interpretieren lässt. Clément Mathieu in dem Internat indem er zum ersten Mal eine Stelle auf Aufseher antritt, der einzige der seine Schutzbefohlen nicht als potentielle Straftäter zu sehen scheint und auf andauernde Bestrafungen verzichtet.<br />
Das Thema mit dem die Schüler begeistert werden ist oftmals ein künstlerisches. Die Gedichte im „Club der toten Dichter“, die Musik in „Sister Act“, „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ und „School of Rock“.</p>
<p><strong>Der Schützling</strong></p>
<p>Eine weitere Person, die immer wieder auftaucht, ist die des Schützlings. Wie es die Natur der Dinge so will ist einer der Schüler besonders begabt. Bei Monsieur Mathieu ist es der Rebell Morhange, der eine besondere Stimme hat. Der Club der toten Dichter ist von Neil Perrys Schauspielkunst begeistert. In High School High ist es Griff McReynolds der intelligenter zu sein scheint als die übrigen.</p>
<p>Charakteristisch für den Schützling ist es, dass er selbst mit seinem Lehrer die Faszination für das Thema teilt, aber aus persönlichen oder familiären Gründen daran gehindert wird, dieser nachzugehen. Neils Vater hält Schauspielerei für brotlose Kunst, Morhange ist ständig reglementiert und Griff McReynolds kämpft mit seiner kriminellen Vergangenheit.</p>
<p><strong>Der Vorgesetzte</strong></p>
<p>Komplettiert wird das Personenexempel von dem Vorgesetzten. Dieser leitet seine Einrichtung mit – in heutigen Maßstäben – veralteten, teilweise schülerunwürdigen, Methoden. Ob es Schuldirektorin Evelyn Doyle in „High School High“ oder Rachin der Leiter des Internats in dem Mathieu seinen Dienst tut sind, sie alle stellen den geistig unbeweglichen Gegenpart zu den „modernen“ Methoden des „jungen“ Pädagogen dar.</p>
<h3>Das Setting</h3>
<p>Der Pädagogenfilm spielt in einer (Lehr- und Lern-) Umgebung die von ihrem Umfeld abgeschottet ist. Oftmals nicht nur gesellschaftlich sondern auch geographisch. In „Sister Act“ muss Dolores in einem Kloster untertauchen. In „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ und „Der Club der toten Dichter“ spielt die Handlung in einem Internet. Das Wellesley College in „Mona Lisas Lächeln“ ist ebenso exklusiv wie die Privatschule in „School of Rock“. Lediglich in „High School High“ ist die Schule allen zugänglich. Jedoch wird sie fast nur von Kindern aus dem sozial schwächeren Milieu frequentiert und von außen gemieden, erweist sich also auch als geschlossene Umgebung.  Eine Analyse von Mise en Scene und Kinematographie erspare ich mir an dieser Stelle. Das hier ist ein Blogbeitrag und keine Hausarbeit <img src='http://wolfgang-ruge.name/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h3>Was bildet?</h3>
<p>Die letzte Frage, die ich im diesem Beitrag beantworten möchte, ist welches Verständnis von Lernen, Lehren und Bildung im Pädagogenfilm vorherrscht.  Die Antwort ist einfach: Bildung bedeutet Irritation. Ein junger Lehrer kommt in ein junges Kollegium und irritiert seine Schüler mit neuen Methoden, anderen Sichtweisen als seine Kollegen. Dabei ist sein Bezugspunkt (fast) immer die Alltagswelt seiner Schüler. Carpe Diem heißt das Motto von John Keating. <a href="http://www.uni-magdeburg.de/didaktik/cms/" title="Aufgaben statt Lösungen" target="_blank">Eine Aufgabe – keine Lösung</a>.</p>
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