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	<title>Wolfgang Ruge &#187; ec10hh</title>
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	<description>Medienpädagoge / Filmanalytiker / Autodidakt / Teetrinker</description>
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		<title>Educamp Tag 2</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 12:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Ruge</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Etwas später als angekündigt, wird es nun Zeit für den zweiten Teil meines Educamp-Berichts. Nach der obligatorischen Session-Planung fand die im Web viel diskutierte Podiumsdiskussion statt. Meine Meinung zu der Diskussion habe ich bei Jean-Pol Martin und Benjamin Jörissen schon &#8230; <a href="http://wolfgang-ruge.name/2010/02/13/educamp-tag-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas später als angekündigt, wird es nun Zeit für den zweiten Teil meines Educamp-Berichts. Nach der obligatorischen Session-Planung fand die im Web viel diskutierte Podiumsdiskussion statt. Meine Meinung zu der Diskussion habe ich bei <a title="Mein Kommentar bei Prof. Dr. Martin" href="http://jeanpol.wordpress.com/2010/02/07/ec10hh-mons7-und-die-bottom-up-guerilla/#comment-2075">Jean-Pol Martin</a> und <a title="Mein Kommentar bei Benjamin Jörissen" href="http://joerissen.name/allgemein/nachgedanken-zum-educamp-2010-hamburg/comment-page-1/#comment-270">Benjamin Jörissen</a> schon geäußert, weshalb ich an dieser Stelle nur kurz zusammenfasse: Die Diskussionsrunde war eine sinnvolle Ergänzung, die den Blick dafür geschärft hat, wie vielseitig die Problematik „Internet und Bildung“ betrachtet werden kann. Auch zwischen die beiden medienfreundlichen Pole der Mediendidaktik und der (strukturalen) Medienbildung zeichnen stehen sich teilweise konträr gegenüber.</p>
<p>Nach der Diskussionsrunde stand das, von allen Teilnehmern positiv aufgenommene, gemeinsame Mittagsessen in der Mensa an. Anschließend stand für mich die mit „Forschung , Erkenntnisse, Aktionsforschung“  (<a title="Mos Homepage" href="http://mosworld.wordpress.com/">Mostofa Akbari</a> u.a.) betitelte Session auf dem Programm. Aufgrund von Platzmangel mussten wir leider ins Foyer ausweichen, was aber nur dazu führe, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes näher zusammenrücken. In der Session wurde sehr kontrovers über Forschungsfragen und Forschungslogiken diskutiert. Mein Eindruck war, dass alle Teilnehmer etwas mitgenommen haben und die Session wahrscheinlich ohne Probleme einen zweiten Slot ausgefüllt hätte. Meiner Meinung nach ist diese Form einer sehr offenen Diskussion wichtig für den interdisziplinären Austausch und sollte, sofern sich genügend wissenschaftlich interessierte auf dem entsprechenden Educamp tummeln, einen festen Platz im Programm finden.</p>
<p>Anschließend ging es in der Session über das „Portfolio-Paradox“(<a title="Blog Christina Schwalbe" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/">Christina Schwalbe</a>, <a title="Sebastians Homepages" href="http://sebastian-ploenges.com/">Sebastian Plönges</a>, <a title="Homepage Kerstin Mayrberger" href="http://kerstin.mayrberger.de/blog/">Kerstin Mayrberger</a>, <a title="Christian Beermann" href="http://espressodoppio-blog.de/">Christian Beermann</a>) mehr um lehrpraktische Erfahrungen. Dabei wurde deutlich, dass auch der Begriff des (E-) Portfolios nicht ganz eindeutig definiert werden kann und verschiedene Konzepte über die Form und Aufgabe des Instrumentariums bestehen. Am Ende standen wenige Lösungen und viele Fragen, die nun in einer <a title="Portfolio-Wave" href="https://wave.google.com/wave/?nouacheck#restored:wave:googlewave.com!w%252B-iduqrxvC.3">Google-Wave</a> weiter diskutiert werden.</p>
<p>In der Session zum Manifest „Keine Bildung ohne Medien“ (<a title="Homepage Benjamin Jörissen" href="http://www.joerissen.name">Benjamin Jörissen</a>, <a title="Homepage Kerstin Mayrberger" href="http://kerstin.mayrberger.de/blog/">Kerstin Mayrberger</a>) ging es schließlich um die Frage, wie Medienbildung in Bildungsinstitutionen verankert werden kann. Gerade diese Session zeigt, wie sehr die Educamps als Scharnier zwischen „Wissenschaft“ und „Praxis“ gebraucht werden, da beide Seiten voneinander profitiere, wofür aber immer wieder Schnittstellen erzeugt werden müssen. Als potenzielle Schnittstellen wurden unter anderem Bibliotheken und die Lehramtsbildung gefunden, aber auch die Idee eines Medienbeauftragen an Schulen wurde in verschiedenster Ausführungen diskutiert.</p>
<p>Am Abschluss des Educamps stand eine Feedbackrunde. Die Rückmeldungen waren überwiegend positiv und bemängelt wurden überwiegend Kleinigkeiten. Daher denke ich, dass die meisten Teilnehmer, auch die Diskussionsrundenkritiker, dem Camp ein positives Zeugnis ausstellen. Bleibt zu hoffen, dass die nächsten Educamps ähnlich gut organisiert werden…</p>
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		<title>Auf Augenhöhe – ec10hh – Tag 1</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Ruge</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende haben Christopher Könitz und ich das Educamp in Hamburg besucht. Dieses war die Reise mehr als Wert. Da die schon verfassten Beiträge (eine Übersicht findet sich hier) und insbesondere der am stärksten diskutierte Beitrag von Jean-Pol Martin &#8230; <a href="http://wolfgang-ruge.name/2010/02/09/auf-augenhohe-%e2%80%93-ec10hh-%e2%80%93-tag-1-a/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Wochenende haben <a title="Christopher Könitz" href="http://www.koenitz.net">Christopher Könitz</a> und ich das Educamp in Hamburg besucht. Dieses war die Reise mehr als Wert. Da die schon verfassten Beiträge (eine Übersicht findet sich <a title="Educamp: Nachlese" href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.ec10hh_Nachlese">hier</a>) und insbesondere der am stärksten diskutierte <a title="Bottom Up" href="http://jeanpol.wordpress.com/2010/02/07/ec10hh-mons7-und-die-bottom-up-guerilla/">Beitrag von Jean-Pol Martin</a> in meinen Augen ein falsches Licht auf das Camp werfen und einige Aspekte noch nicht beleuchtet wurden, möchte ich auch noch einige Worte verlieren. Der Blick ist subjektiv, natürlich nur ein Einzelfall. Er ist hangelt sich bewusst ein Kleinigkeiten entlang, um die Veranstaltung nicht auf ein einziges Event zu verengen.</p>
<p>Beginnen möchte ich mit einem obligatorischen, aber dadurch nicht weniger verdienten, Lob für die <a title="Educamp: Ansprechpartner" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/ansprechpartner/">Organisatoren</a> der Veranstaltung. Soweit ich als normaler Gast dieses beurteilen kann, lief die Veranstaltung reibungslos ab. Für das leibliche Wohl der Gäste war gesorgt: Obst und kalte Getränke gab es gratis. Darüber hinaus erhielt man an jedem Tag drei Gutscheine für warme Getränke und für ein Mensaessen. Das ganze funktionierte ohne einen Unkostenbeitrag und wurde allein durch Sponsoren finanziert. Für die geistige Ertüchtigung war durch ein Angebot von über <a title="Educamp: Sessionangebot" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/ueber/ablauf/#freitag">50 Sessions </a>gesorgt. Dieses war ausgesprochen vielseitig. Es manchmal war es schade, dass man sich für eine vier zeitgleich angebotenen Sessions entscheiden musste.  Für die von mir besuchten Sessions kann ich ausnahmslos großes Lob aussprechen.</p>
<p>In der Session zum <em>Cloud Computing </em>blieb am Ende leider kaum Diskussionszeit, der Vortrag war aber sehr lehrreich und didaktisch sehr gut aufbereitet. Die von <a title="Helge Städtler" href="http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_staedtler/?p=1946">Helge Städtler</a> vorgestellte Methode des <em>Kobotio Dispatching </em>sollte insbesondere in technikaffinen Studiengängen öfters mal am Seminar anfange stehen. Ein persönliches Highlight war die Doppelsession zur <em>Bildungsforschung 2.0</em>, die insbesondere den Forschungsinteressierten in mir angesprochen hat (Ein längerer Beitrag zur Session findet sich bei <a title="BiFo 2.0 bei Tamara" href="http://taragramm.wordpress.com/2010/02/07/educamp-in-hamburg-teil-1/">Tamara Bianco</a> und <a title="BiFo 2.0" href="http://2headz.ch/blog/2010/02/educamp-wissenschaftszirkus/">Mandy Schiefner</a>). Es war sehr interessant zu sehen, wie der Begriff „Bildungsforschung“ in unterschiedlichen Fachbereichen mit Inhalt gefüllt wird und das dahinter, wie mir in einer Session zu Forschungsmethoden am nächsten Tag deutlich wurde, nicht nur andere Vokabeln, sondern auch gänzlich unterschiedliche Forschungslogiken stehen. Ein x.0 stand auch am Ende meines Tages mit einer Session zur <em>Literaturarbeit x.0</em>, die unter anderem dank der regen Beteiligung von <a title="Anne Christensen bei Twitter" href="http://twitter.com/xenzen">Anne Christensen</a> und <a title="Lambert Heller" href="http://wikify.org/">Lambert Heller</a> sehr interessante Diskussionen bot (Auch die anderen Teilnehmer waren sehr engagiert und eröffneten mir neue Perspektiven, ich habe nur bisher von ihnen keine Webseiten gefunden, die ich hier verlinken kann. Also wer auch in die Aufzählung möchte: einfach schreien).</p>
<p>Nach einem leckerem, aber leider viel zu reichlichen Essen beim türkischen Restaurant um die Ecke, ging es weiter zum Abendprogramm, welches wir dank der kompetenten Führung von <a title="Lisa Rosa" href="http://shiftingschool.wordpress.com/about/">Lisa Rosa</a> auch fanden. Ihrer Aufforderung am Samstagabend durchzumachen und morgens auf den Fischmarkt zu gehen, konnte ich leider nicht umsetzen. In der &#8220;Luba Luft&#8221; (So der schöne Name der Kneipe) habe ich dann von <a title="Die autopoietische Wende" href="http://disqus.com/forums/autopoietictumblelog/ec10hh_ex_post/trackback/">Sebastian</a> erfahren, dass die Hamburger magdeburger Begeisterung über die Schönheit der Hamburger Unigebäude nicht nachvollziehen können.</p>
<p>Generell habe ich den ganzen Tag mit vielen Praktikern, Forschern und denen, die solche werden wollen, eine Diskussion auf Augenhöhe geführt, die von einem freundlichen, antiautoritären aber dennoch respektvollen Umgang miteinander geprägt war. Wenn also in den Blogbeiträgen auf einen Gegensatz zwischen „den Forschern“ und den „Educamp natives“ gesprochen wird, frage ich mich, wo dieser Gegensatz spürbar war. Der Samstag und die „legendäre“ Podiumsdiskussion bekommen einen eigenen Beitrag, aber erst <span style="text-decoration: line-through;">morgen</span> samstag…</p>
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