Web 2.0 – Servicepack 1

Mittlerweile ist es doch einige Jahre her, dass Tim O’Reily den Begriff „Web 2.0“ geprägt hat. Trotzdem ist immer noch das halbe Web eine Betaversion. So viele Vorteile das Web 2.0 auch bieten mag: Es wirkt immer noch irgendwie unfertig, teilweise merkt man das auch an den Layouts großer Seiten, die teilweise so wirken, als ob der Webdesigner sich und seiner Seite den letzten Feinschliff erspart hat. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Unabhängig von diversen Webdesignsünden wird es aber Zeit für ein Update des Web 2.0. Folgendes sind meine Wünsche für das Servicepack 1:

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Die toten Dichter leben – oder: Der Pädagogen-Film

Glaubt man einer Folge der Simpsons hat „Der Club der toten Dichter“ eine ganze Lehrer Generation unbrauchbar gemacht. In wieweit dies zutrifft kann und will ich an dieser Stelle nicht erörtern, sicher erscheint mir jedoch, dass der Film zumindest das Bild vom Pädagogen im Kino nachhaltig geprägt hat. Es ist ein Erzählmuster entstanden, dass ich mangels besserer Ideen für die Bezeichnung als „Pädagogenfilm“ benenne. Die Filme die ich diesem Muster zuordne sind unterschiedlichen Genres zuzuordnen, wobei man im groben eine ernste (Drama) und eine komische Variante (Komödie) unterscheiden kann, wie die folgende kurze Aufzählung zeigt:

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Von Graswurzeln und Wolken – Gedanken zur Zukunft des Internets

Superstar Internet

Das Internet ist der Superstar unter den Medien. Für die klassischen Medien ist es oftmals Konkurrenz. Seit Jahren verlieren die Tageszeitungen Leser an die Newsangebote im Web und der neue Trend Videos über das Netz zu verbreiten wird in den kommenden Jahren sicherlich in Konkurrenz zum Fernsehen treten. Diese Konkurrenzsituation, die letztendlich in einer Spezialisierung der einzelnen Medien und nicht in einem Untergang des einen enden wird, wird oftmals vergessen, dass das Internet nach anderen Regeln „funktioniert“ als ein klassisches Massenmedium.

Massenmedien funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Ein Sender bedient mehrere Empfänger. Die Auswahl, womit der Empfänger bedient wird, obliegt zumeist einer Redaktion. Im Internet kann ein jeder zum Sender werden. Mittlerweile ist nicht einmal eine eigene Homepage Voraussetzung. Ob Blogger oder WordPress, in wenigen Klicks ist ein Blog online. Empfehlenswerte Webseiten speichert man bei Del.icio.us, Mister Wong oder Diigo. Für Fotos und Medien gibt es Flickr, Youtube, Sevenload und viele mehr.

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Der Avatar – die nächste Cyborg-Generation?

Avatare sind in aller Munde. Fast die komplette deutsche Medienlandschaft berichtet über die virtuelle Welt Second Life und auch die Forschung beschäftigt sich mit dem neuen Phänomen. Sicher sind Avatare in ihrer aktuellen Form neu, ich meine jedoch sie lassen sich als Erweiterung einer „älteren“ Idee begreifen. Der Avatar ist der neue Cyborg. Continue reading

Die Öffnung der sozialen Netze – Vision oder Illusion

Soziale Netze als Trend bzw. Hype

Soziale Netzwerke sind der Trend schlechthin im Internet. Ob Facebook, Myspace, Bebo, StudiVZ oder Googles Orkut: Die Nutzerzahlen steigen. Sozialität im Web ist zum Milliardengeschäft geworden. Auch im wissenschaftlichen Kontext spielen Soziale Netze mittlerweile eine große Rolle, das JCMC widmete Ihnen sogar eine Sonderausgabe.

Die rasante Entwicklung dieses Trends hat viele Fragen aufgeworfen, wie z.B. die Frage in wie weit die Nutzer Anteil an Wertsteigerungen von Sozialen Netzwerke haben und in wie weit sie von dieser profitieren sollten. Diese Frage möchte ich in diesem Beitrag nicht beantworten und nur auf einen Dialog zwischen Martin Deuze und Trebor Scholz verweisen.

Weitere Frage die soziale Netzwerke aufwerfen, sind Fragen nach Datenschutz und Privatsphäre. Diese Fragen sind noch nicht beantwortet, schon stürmt die nächste Entwicklungswelle heran. Soziale Netzwerke werden offen. Continue reading