Wolfgang Ruge

kleiner Denker mit großer Stirn

Educamp Tag 2

13. Februar 2010

Etwas später als angekündigt, wird es nun Zeit für den zweiten Teil meines Educamp-Berichts. Nach der obligatorischen Session-Planung fand die im Web viel diskutierte Podiumsdiskussion statt. Meine Meinung zu der Diskussion habe ich bei Jean-Pol Martin und Benjamin Jörissen schon geäußert, weshalb ich an dieser Stelle nur kurz zusammenfasse: Die Diskussionsrunde war eine sinnvolle Ergänzung, die den Blick dafür geschärft hat, wie vielseitig die Problematik „Internet und Bildung“ betrachtet werden kann. Auch zwischen die beiden medienfreundlichen Pole der Mediendidaktik und der (strukturalen) Medienbildung zeichnen stehen sich teilweise konträr gegenüber.

Nach der Diskussionsrunde stand das, von allen Teilnehmern positiv aufgenommene, gemeinsame Mittagsessen in der Mensa an. Anschließend stand für mich die mit „Forschung , Erkenntnisse, Aktionsforschung“  (Mostofa Akbari u.a.) betitelte Session auf dem Programm. Aufgrund von Platzmangel mussten wir leider ins Foyer ausweichen, was aber nur dazu führe, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes näher zusammenrücken. In der Session wurde sehr kontrovers über Forschungsfragen und Forschungslogiken diskutiert. Mein Eindruck war, dass alle Teilnehmer etwas mitgenommen haben und die Session wahrscheinlich ohne Probleme einen zweiten Slot ausgefüllt hätte. Meiner Meinung nach ist diese Form einer sehr offenen Diskussion wichtig für den interdisziplinären Austausch und sollte, sofern sich genügend wissenschaftlich interessierte auf dem entsprechenden Educamp tummeln, einen festen Platz im Programm finden.

Anschließend ging es in der Session über das „Portfolio-Paradox“(Christina Schwalbe, Sebastian Plönges, Kerstin Mayrberger, Christian Beermann) mehr um lehrpraktische Erfahrungen. Dabei wurde deutlich, dass auch der Begriff des (E-) Portfolios nicht ganz eindeutig definiert werden kann und verschiedene Konzepte über die Form und Aufgabe des Instrumentariums bestehen. Am Ende standen wenige Lösungen und viele Fragen, die nun in einer Google-Wave weiter diskutiert werden.

In der Session zum Manifest „Keine Bildung ohne Medien“ (Benjamin Jörissen, Kerstin Mayrberger) ging es schließlich um die Frage, wie Medienbildung in Bildungsinstitutionen verankert werden kann. Gerade diese Session zeigt, wie sehr die Educamps als Scharnier zwischen „Wissenschaft“ und „Praxis“ gebraucht werden, da beide Seiten voneinander profitiere, wofür aber immer wieder Schnittstellen erzeugt werden müssen. Als potenzielle Schnittstellen wurden unter anderem Bibliotheken und die Lehramtsbildung gefunden, aber auch die Idee eines Medienbeauftragen an Schulen wurde in verschiedenster Ausführungen diskutiert.

Am Abschluss des Educamps stand eine Feedbackrunde. Die Rückmeldungen waren überwiegend positiv und bemängelt wurden überwiegend Kleinigkeiten. Daher denke ich, dass die meisten Teilnehmer, auch die Diskussionsrundenkritiker, dem Camp ein positives Zeugnis ausstellen. Bleibt zu hoffen, dass die nächsten Educamps ähnlich gut organisiert werden…

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Auf Augenhöhe – ec10hh – Tag 1

9. Februar 2010

Am letzten Wochenende haben Christopher Könitz und ich das Educamp in Hamburg besucht. Dieses war die Reise mehr als Wert. Da die schon verfassten Beiträge (eine Übersicht findet sich hier) und insbesondere der am stärksten diskutierte Beitrag von Jean-Pol Martin in meinen Augen ein falsches Licht auf das Camp werfen und einige Aspekte noch nicht beleuchtet wurden, möchte ich auch noch einige Worte verlieren. Der Blick ist subjektiv, natürlich nur ein Einzelfall. Er ist hangelt sich bewusst ein Kleinigkeiten entlang, um die Veranstaltung nicht auf ein einziges Event zu verengen.

Beginnen möchte ich mit einem obligatorischen, aber dadurch nicht weniger verdienten, Lob für die Organisatoren der Veranstaltung. Soweit ich als normaler Gast dieses beurteilen kann, lief die Veranstaltung reibungslos ab. Für das leibliche Wohl der Gäste war gesorgt: Obst und kalte Getränke gab es gratis. Darüber hinaus erhielt man an jedem Tag drei Gutscheine für warme Getränke und für ein Mensaessen. Das ganze funktionierte ohne einen Unkostenbeitrag und wurde allein durch Sponsoren finanziert. Für die geistige Ertüchtigung war durch ein Angebot von über 50 Sessions gesorgt. Dieses war ausgesprochen vielseitig. Es manchmal war es schade, dass man sich für eine vier zeitgleich angebotenen Sessions entscheiden musste. Für die von mir besuchten Sessions kann ich ausnahmslos großes Lob aussprechen.

In der Session zum Cloud Computing blieb am Ende leider kaum Diskussionszeit, der Vortrag war aber sehr lehrreich und didaktisch sehr gut aufbereitet. Die von Helge Städtler vorgestellte Methode des Kobotio Dispatching sollte insbesondere in technikaffinen Studiengängen öfters mal am Seminar anfange stehen. Ein persönliches Highlight war die Doppelsession zur Bildungsforschung 2.0, die insbesondere den Forschungsinteressierten in mir angesprochen hat (Ein längerer Beitrag zur Session findet sich bei Tamara Bianco und Mandy Schiefner). Es war sehr interessant zu sehen, wie der Begriff „Bildungsforschung“ in unterschiedlichen Fachbereichen mit Inhalt gefüllt wird und das dahinter, wie mir in einer Session zu Forschungsmethoden am nächsten Tag deutlich wurde, nicht nur andere Vokabeln, sondern auch gänzlich unterschiedliche Forschungslogiken stehen. Ein x.0 stand auch am Ende meines Tages mit einer Session zur Literaturarbeit x.0, die unter anderem dank der regen Beteiligung von Anne Christensen und Lambert Heller sehr interessante Diskussionen bot (Auch die anderen Teilnehmer waren sehr engagiert und eröffneten mir neue Perspektiven, ich habe nur bisher von ihnen keine Webseiten gefunden, die ich hier verlinken kann. Also wer auch in die Aufzählung möchte: einfach schreien).

Nach einem leckerem, aber leider viel zu reichlichen Essen beim türkischen Restaurant um die Ecke, ging es weiter zum Abendprogramm, welches wir dank der kompetenten Führung von Lisa Rosa auch fanden. Ihrer Aufforderung am Samstagabend durchzumachen und morgens auf den Fischmarkt zu gehen, konnte ich leider nicht umsetzen. In der “Luba Luft” (So der schöne Name der Kneipe) habe ich dann von Sebastian erfahren, dass die Hamburger magdeburger Begeisterung über die Schönheit der Hamburger Unigebäude nicht nachvollziehen können.

Generell habe ich den ganzen Tag mit vielen Praktikern, Forschern und denen, die solche werden wollen, eine Diskussion auf Augenhöhe geführt, die von einem freundlichen, antiautoritären aber dennoch respektvollen Umgang miteinander geprägt war. Wenn also in den Blogbeiträgen auf einen Gegensatz zwischen „den Forschern“ und den „Educamp natives“ gesprochen wird, frage ich mich, wo dieser Gegensatz spürbar war. Der Samstag und die „legendäre“ Podiumsdiskussion bekommen einen eigenen Beitrag, aber erst morgen samstag…

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Präsentationen im November/Dezember

27. Dezember 2009

In den letzten Wochen habe ich die Updates auf dieser Homepage etwas schleifen lassen und gehaltene Präsentationen nur unter dem Menüpunkt „Studium“ nicht aber auf der Startseite gelistet. Letzteres hole ich hiermit nach.

Folgende Präsentationen habe ich im November und Dezember (alle zusammen mit Christopher Könitz) gehalten:

Kurzpräsentation zur Rahmenanalyse von Erwing Goffman

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Paul Otlet und das Mundaneum

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Der Film „Tracey Fragments“ unter der Perspektive der Filmtheorie Gill Deleuzes

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Arbeit im japanischen Film – Präsentation online

4. November 2009

Gestern hielten Christopher Könitz und ich eine Präsentation über die Darstellung von Arbeit im japanischen Film der 1960er-Jahre. Wir haben diese Fragestellung modernisierungstheoretisch gerahmt und anhand der Filme „The naked island“ (1960) und „Woman in the Dunes“ (1964) erörtert. Die Folien stehen ab heute zum Download bereit.

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Grounded Theory Ausarbeitung online

30. Oktober 2009

Im letzten Semester habe ich eine Präsentation zur „Grounded Theory“ gehalten. Die zugehörige Ausarbeitung kann nun auf dieser Homepage als PDF heruntergeladen werden und steht auf den Plattformen Slideshare und Scribd zur Verfügung.

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Verstehen ist Präsentation, oder: LdL als autodidaktisches Prinzip

17. Oktober 2009

Die Überschrift dieses Beitrags klingt auf den ersten, und wahrscheinlich auch zweiten, Blick etwas kryptisch. Daher will ich kurz anreißen, was sich hinter diesem Beitrag verbirgt: Es ist die Geschichte davon, wie sich meine Arbeitsweise im Umgang mit wissenschaftlichen Texten dadurch verändert hat, dass ich bei der grafischen Gestaltung meiner Präsentationen mittlerweile auf den Zen-Ansatz von Garr Reynolds setze (zum Ansatz vgl. Reynolds‘ Vortrag bei Authors@Google).

Wenn man als Student wissenschaftliche Texte liest, geschieht dies meist im dem – wenn auch nur implizit formulierten – Anspruch diesen zu verstehen und wenn möglich seine Inhalte auch über die kommende Seminarsitzung im Gedächtnis zu behalten. Bei weniger komplexen Texten sind dafür meistens Unterstreichungen im Text und Randnotizen ausreichend und es gibt sicherlich auch n Arbeiten, deren Aussagekraft sich auf die wenigen Sätze beschränkt, die man unterstrichen hat. Allerdings stellen diese die Ausnahme dar und ein Weiterarbeiten mit diesen Texten lohnt sich in der Regel nicht. Für komplexere Theoriegebilde reichen Unterstreichungen und Randnotizen allerdings nicht aus, einfach aus deshalb, weil viele davon im Suhrkamp-Verlag erscheinen und bei den Taschenbuchausgaben kaum mehr als ein Wort auf dem knappen Rand Platz findet (Wer mir nicht glaubt kann ja mal Versuchen einen Textabschnitt mit der Randnotiz „implizite Epistemologie“ oder „archimedischer Punkt“ zu versehen ;-) ).

Die Lösung des Problems: Man schreibt Exzerpte. Es gibt viele Einführungen darüber, wie man dieses Schreiben möglichst erfolgreich gestaltet, im Prinzip laufen sie aber alle auf das gleiche hinaus: Ein Exzerpt muss auch mit einigen Jahren Abstand, in denen man sich im schlechtesten Fall nicht mit der Theorie beschäftigt hat, verständlich sein. Aus arbeitsökonomischen Gründen sollten sie auch so formuliert sein, dass sie bei Bedarf in eine Hausarbeit einfließen können – denn, sind wir mal ehrlich: Wir lesen Texte nicht nur zum Spaß, wir wollen irgendwann für die Arbeit Credits und Leistungsscheine sehen.

Nun hat man also eine schriftliche Zusammenfassung des Textes. Diese ist die Grundlage für jede Arbeit, denn wer will schon immer, wenn er mal einen Punkt der Theorie für eine Arbeit braucht, das ganze Buch nach der richtigen Stelle durchblättern. Ich nutze, um die Chance, dass sich der Text für mich leichter erinnern lässt, eine weitere Methode, die einfach aus der Struktur meines Studienganges entstanden ist: Da wir viele Präsentationen halten und diese in den meisten Seminaren obligatorisch sind, baue ich mir eine Kurzpräsentation zusammen, die die Kernthesen des Textes zusammenfasst. Ich baue mir ein Lernmedium für den Eigenbedarf – ich lernen sozusagen indem ich mich selbst lehre – womit der zweite Teil der Überschrift erklärt wäre. Das klingt jetzt nach unendlich viel Mehrarbeit, aber da ich meistens eh eine Präsentation zu dem Thema des Textes halte, müsste ich die Arbeit eh früher oder später machen.

Wenn man von der Schule kommt, zumindest war das in meinem Fall so, kennt man Präsentationen als Aneinanderreihung von Bulletpoints. Dementsprechend sahen auch die Präsentationen aus, die ich mir gedanklich gehalten habe. Eine Aneinanderreihung von Listen, die die wichtigsten Punkte der Theorie zusammenfassen. Die Grundzüge des Prinzips von „sozialen“ und „natürlichen Rahmen“ aus Goffmans Rahmen-Analyse hätte ich im BA-Studium im ersten Semester wohl so zusammengefasst:

Rahmen-Theorie im klassichen Powerpoint

Rahmen-Theorie im klassichen Powerpoint

Irgendwann ab dem zweiten oder dritten Semester wäre ich wahrscheinlich auf den Gedanken gekommen eine Tabelle zu machen. Das Ende meines BA-Studiums markierte, das war wahrscheinlich einfach Zufall, auch das Ende der Powerpoint-Angewohnheiten, die ich aus der Schulzeit mitgeschleppt hatte. Schuld war der oben schon erwähnte Garr Reynolds mit seinem Zen Ansatz und später Nancy Duarte mit ihrem Buch zur Slideology. Der Grundgedanke der beiden ist einfach: Packe weniger Text auf deine Folien. Wenn es schon viel Text sein muss, dann wenigstens ordentlich grafisch aufbereitet. Meine Darstellung zur Rahmentheorie in einer Präsentation sehe wohl folgendermaßen aus:

Rahmentheorie (neu)

Rahmentheorie (neu)

Die Frage ist nun, wie hat sich mein Arbeiten mit Texten dadurch verändert. Zum einen kann die pädagogische Psychologie darauf eine Antwort geben: Bilder lassen sich einfacher erinnern als lange Textzeilen. Die Grafik 2 habe ich wahrscheinlich länger im Kopf, als ich mir die Aufzählung in Listen hätte merken können. Zum anderen fordert diese Art, eine Theorie zu visualisieren, eine intensivere Auseinandersetzung damit, wie die Theorie gebaut ist. Wenn ich zwei Dinge einfach in einer Tabelle gegenüberstelle, frage ich mich selten nach dem Verhältnis der beiden Dinge. A ist A, B ist B, irgendwas unterscheidet die beiden. Im einfachsten Fall ist A einfach das Gegenteil von B. Komplexere Verhältnisse lassen sich mit einer Tabelle nicht ausdrücken. Also spielt man in Gedanken verschiedene grafische Möglichkeiten durch. Ich bin bei der Rahmentheorie bei Zahnrädern gelandet, und habe das Rad der natürlichen Rahmen größer gemacht, um die von Goffman angenommene Dominanz auszurücken. Vielleicht gibt es bessere Möglichkeiten. Der Vorteil dieser Lösung gegenüber einer einfachen Liste oder Tabelle ist einfach: Wenn ich nun einen versuche einen dritten technologischen oder medialen Rahmen, den Goffman nicht aufführt, in die Theorie einzubauen, muss ich überlegen, wo ich ihn in der Grafik einsetze. Bei einer Tabelle hätte ich einfach eine Spalte hinzugefügt und gut wäre es.

Ich will nicht behaupten, meine Art mit Texten umzugehen sei die einzige, die Erfolg verspricht. Andere lesen vielleicht einen Text und verstehen ihn. Ich kann nur denjenigen, die eh im Studium präsentieren raten, es mal auszuprobieren. Im schlimmsten Fall bringt es keine Vorteile, im besten Fall, erhält man ein besseres Verständnis von Theorien und Übung im Präsentationsdesign.

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Update Notenrechner

16. Oktober 2009

Heute habe ich den Notenrechner für den Studiengang Medienbildung überarbeitet. Version 2 enthält folgende Änderungen:

  • Die Modulnoten werden richtig gerundet
  • Eine Spalte für die Themen der Studienleistungen wurde eingefügt (irrelevant für Berechnung)
  • Der Rechner enhält nun eingetrage CP, die den Vorschlägen des Modulhandbuches entsprechen.
  • Die verschiedenen Rechner wurden in einer Datei zusammengefasst.

Download unter: http://wolfgang-ruge.name/studium/#notenrechner

(Bitte Kommentare auch an dieser Stelle abgeben)

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Von Descartes zu Deckard – Hausarbeit online

10. Oktober 2009

Vor längerer Zeit habe ich auf dieser Webseite auf meine Präsentation zu der Identitätsentwicklung künstlicher Intelligenzen im Film hingewiesen. Die Hausarbeit dazu hat etwas länger gedauert und ich möchte dem zuständigen Dozenten Benjamin Jörissen an dieser Stelle noch einmal für seine Geduld danken, die eine spätere Abgabe möglich machte. Die Hausarbeit, die zugegebenermaßen etwas länger geworden ist, kann auf dieser Homepage als PDF heruntergeladen werden und steht auf den Plattformen Slideshare und Scribd zur Verfügung.

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Präsentation “Ungleichheit im Web2.0″ online

3. Juli 2009

Heute haben Fabian Hameister und ich eine Präsentation über die Frage, was digitale Ungleichheit im Web 2.0 bedeuten könnte gehalten. Die Folien zur Präsentation können hier heruntergeladen werden.

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Back to the Roots, Nostalgie…

1. Juli 2009

… oder ähnliche Gefühle haben mich bewogen nach längerer Pause mal wieder einen Beitrag in einem Fanzine zu schreiben.

Was sich im „private Projekte“-Bereich dieser Webseite versteckt ist die Tatsache, dass ich drei Jahre als Stammautor für das Fanzine des Perry Rhodan Online Clubs (PROC), das Terracom, geschrieben habe. Neben Con-Berichten lag mein Schwerpunkt vor allem auf den Rezensionen mehr oder weniger gelungener Druckerzeugnisse, wobei insbesondere die Perry-Rhodan-Erstauflage von mir relativ harte Kritiken bekommen hat. Wie dem auch sei, irgendwann veränderte mich mein literarischer Geschmack insofern, dass nun Andreas Brandhorst neben Michel Foucault auf der To-Read-Liste steht, und im Terracom durften andere Rezensenten polemisieren sehr ausdifferenzierte Kritiken schreiben. Fortan quälte erfreute ich Dozenten und Kommilitonen mit meiner Leidenschaft für das wunderbare Genre den wunderbaren Modus.

Anfang des Jahres erzählte mir Thomas Rabenstein, ein langjähriger Bekannter aus dem PR-Fandom, dass er zusammen mit Rainer Schwippel ein Fanzine plane, das Specflash. Alte Schreiberleidenschaft rostet wohl nicht, daher habe ich 3 Seiten beigesteuert. Thema: Was ist Science Fiction. Es würde mich freuen, wenn der Artikel und das übrige Magazin ein paar Leser finden würden.

Feedback ist natürlich gerne gesehen.

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