Brot und Spiele

Wie heise-online vorgestern und der Spiegel gestern in der Printausgabe berichten, stoppt das Innenministerium die Bundeszentrale für politische Bildung dazu angehalten, dass Buch „Computerspiele(r) verstehen“ nicht mehr zu versenden. Daraufhin stoppte die BpB die Auslieferung.

Da Christopher wieder einmal schneller war als ich, und vollkommen richtig kritisiert hat, dass der Heise-Artikel nicht klar zwischen der Diskussion im Vorfeld und dem Plagiatsvorwurf trennt, verbleiben mir wieder einmal nur ergänzenden Anmerkungen.

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Medienbildung im Ranking

Wie Prof. Marotzki vermeldet, wurde mein Studiengang Medienbildung bei den aktuellen Hochschulrankings „ganz gut“ eingestuft. Mein Kommilitone Christopher hat sich ein paar Gedanken zu der Bewertung gemacht, und kommt zu dem Schluss, von der Studienorganisation abgesehen ist das Ranking passend. Die ganze Gute Wertung interpretiert er als „da ist noch Luft nach oben“.

Prinzipiell teile ich Christophers Einschätzung. Ich möchte daher nicht das Gleiche nochmal schreiben, und verstehe Folgendes eher als ergänzende Anmerkung.

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Eine Welt ohne Bücher II

Der Vortrag in Genthin (Stadt- und Kreisbibliothek „Edlef Köppen“) ist auch erfolgreich absolviert. Ich muss sagen, dass Interesse der Schüler an dem “alten Schinken” Fahrenheit 451 hat mich positiv überrascht. Da saßen durchaus ein paar potentielle Medienbildner im Publikum.

Die Presse war auch wieder vor Ort: Volksstimme Genthin.

Eine Welt ohne Bücher

Der Sinn von Internetprojekten ist, dass die Öffentlichkeit mittbekommt, was man als Student der Medienbildung (und anderer Studiengänge) so tut. So geschehen im Fall eines Projektes zu dem Film Fahrenheit 451, dass ich zusammen mit meiner Kommilitonin Britta Schneider im Wintersemester 2005/2006 in einem Seminar bei Dr. Jörissen erarbeitete.

Da das Projekt im Internet für jeden zugänglich ist, wurde auch die LKJ (Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.) auf dieses Aufmerksam, und es ergab sich eine Zusammenarbeit. In Kontext der Reihe „Nachdenken – Gemeinsam Zweifeln – Vorausschauen” gab es einen Vortrag von Britta und mir in der Stadtbibliothek Brigitte Reiman in Burg.  In diesem sind wir anlässlich des 75 Jahrestages der Bücherverbrennung der Frage nachgegangen wie eine Welt ohne Bücher aussehen würde.
Nachzulesen in der der Volkstimme (Burg).

Am Donnerstag geht’s dann im gleichen Rahmen nach Genthin.

Film oder nicht Film…

Ein Gericht in Schweden hat entschieden, dass Werbeunterbrechungen von Spielfilmen im TV das Urheberrecht des Künstlers verletzen. Nun muss der Regisseur die Unterbrechung explizit genehmigen (u.a. nachzulesen bei ver.di).

Auf den ersten Blick ein schönes und für Deutschland zu wünschendes Urteil. Jedoch wirft es weitere Fragen auf. Die nach der Finanzierung von guten Filmen im TV unter anderem. Oder die Frage, wie es um den Jugendschutz steht. Wenn schon die Unterbrechung eines Films das Urheberrecht verletzt, wie ist es erst, wenn Szenen rausgeschnitten werden. Und was passiert, wenn ein Regisseur mit der Synchronisation seiner Schauspieler nicht einverstanden ist. Fragen über Fragen. Hinter all ihnen steht eine zentrale Frage: Was ist das urheberechtlich schützbare eines Films? Und wem stehen diese Rechte zu?

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